Michael J. Fox verrät, dass er anonym Chatrooms besuchte, um über Parkinson zu sprechen

Michael J. Fox - Wiedergabe von Instagram
Michael J. Fox – Wiedergabe von Instagram

Michael J. Fox hat enthüllt, dass er nach seiner Parkinson-Diagnose anonym Chatrooms besuchte, um über seine Erkrankung zu sprechen.

Der Star aus „Zurück in die Zukunft“ erhielt die Diagnose 1991 im Alter von 29 Jahren und wartete sieben Jahre, bevor er öffentlich bekannt gab, dass er mit der Krankheit lebte, die das zentrale Nervensystem beeinträchtigt und die Kontrolle über Bewegungen erheblich einschränken kann.

In einem aktuellen Interview mit The Hollywood Reporter erinnerte sich Fox daran, dass er zur Zeit der öffentlichen Bekanntgabe seiner Diagnose anonym Chatrooms für Menschen mit Parkinson besuchte. Dort wollte er herausfinden, was die Betroffenen davon hielten, dass er seine eigene Erkrankung öffentlich gemacht hatte.

Nach Angaben des Schauspielers wurde seine Entscheidung weithin gelobt. Dadurch erkannte er, dass viele Menschen mit der Krankheit große Angst davor hatten, offen darüber zu sprechen. Ihm wurde außerdem bewusst, dass sich dies ändern könnte, wenn er als prominente Persönlichkeit offen über Parkinson sprach.

Zurück in die Zukunft - Pressebild
Zurück in die Zukunft – Pressebild

„Ich verstand es. Damals hätte niemand jemals zugegeben, an Parkinson erkrankt zu sein“, erklärte er. Damit habe er der Welt plötzlich gezeigt, dass es möglich sei, der Krankheit mutig, würdevoll und widerstandsfähig zu begegnen.

In einem weiteren aktuellen Interview mit der Michael J. Fox Foundation für Parkinson-Forschung, die der Schauspieler im Jahr 2000 gründete, sprach er ebenfalls über seine Entscheidung, die Diagnose öffentlich zu machen.

„Als ich mich vor langer Zeit dazu entschied, bekannt zu geben, dass ich Parkinson habe, und das geschah nach einem langen Prozess des Nachdenkens, sagte ich mir, dass ich herausfinden müsse, wie diese Krankheit in mein Leben passen und wie ich sie zu meinem Vorteil nutzen könnte. Und genau das habe ich getan“, sagte er.

„Wenn die Menschen mich sehen oder mit mir sprechen, entsteht dadurch eine Verbindung, die sonst nicht existieren würde. Es gibt ein gegenseitiges Verständnis“, erklärte er abschließend.

Bilder: Pressematerial, Instagram @realmikejfox. Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.

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